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  • Im Lichthof des Neubaus der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz realisierte ich mein bisher spektakulärstes Kunstprojekt: einen über 100 Tonnen schweren, 11 Meter hohen Monolithen aus Beton, prall gefüllt mit eingegossenen Naturgegenständen, die ich in den Jahren 2015 bis 2016 sorgfältig gesammelt und ausgewählt hatte.

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  • Thematisch befasst sich die Arbeit mit der Herausforderung, innere Stabilität und existenzielle Sicherheit zu wahren oder wiederzugewinnen in einer Welt, die zusehends virtueller – d.h. gegenstands- und substanzloser – wird. Eine Herausforderung, der sich auch all jene werden stellen müssen, die an der FHNW in Architektur, Life Sciences, Pädagogik oder Sozialer Arbeit lehren und studieren werden.

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  • Ich arbeite stets plastisch und performativ zugleich. Die Entstehung meiner Skulpturen ist ein wesentlicher und sichtbarer Bestandteil des Kunsterlebnisses. Auf diese Weise verwandle ich Zeit in Substanz und verdichte Prozesse und Ereignisse zu plastischen Formen. Dies gilt auch für mein neustes Kunst-am-Bau-Projekt auf dem FHNW-Campus in Muttenz.

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  • Der gigantische Monolith enthält in der Natur vorgefundene Materialien, in denen der bewegte Lauf der Zeit bereits kondensiert und zur Ruhe gekommen ist: Holz, Gestein, Metalle. Die Fundgegenstände wurden von Januar bis Ende April 2017 auf gut 4 Quadratmetern etappenweise zu einem Turm aufgeschichtet und in Beton eingegossen.

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  • Von Juni bis Dezember 2017 war die Diamantseilsäge auf dem Platz, um das eingegossene Material im Längsschnitt wieder freizulegen. Dabei wurde nicht bloss ein Kunstobjekt vollendet, das buchstäblich von der Zeit erzählt. Es handelt sich um ein – ebenfalls im Wortsinn – archäologisches Ereignis mit hoher ästhetischer Wirkung. 

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  • Impressum
    Bauherrschaft: Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-Landschaft
    Architektur: pool Architekten Zürich
    Kunstambauteam: Katja Schenker, Daniel Kroó, René Brodmann, Peter Schenker,
    Christof Hörnlimann, Gian Aeschbacher, Carina Kirsch, Armin Zürcher
    Schnitt: Diamantbohr AG, Geri Lüdi, Ivan Maslac
    Video: Claudia Bach, Ruth Schläpfer
    Photo: Claudia Bach, Martin Stollenwerk, Andrea Helbling, Holger Salach, Tom Bisig
    Web: Hanna Züllig, Emanuel Tschumi
    Text: Matthias Michel

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